26 Tipps für Blog-Anfänger

26 Tipps für Blog-Anfänger – Mein persönliches BlogABC

Burkhard Asmuth hat zur Blogparade unter dem Titel “BlogABC” aufgerufen. Ich finde das Thema spannend und habe ihm direkt versprochen, einen Beitrag zu schreiben. Jetzt ist der 30.11. fast ran, also höchste Zeit meine Tipps zum Blog-Start zu verfassen.

Dabei kam ich auf die Idee, 26 Tipps für Menschen zu schreiben, welche gerade mit dem Bloggen anfangen.

26 Tipps für den Start in deinen eigenen Blog - Mein #BlogABC Klick um zu Tweeten

A – Anfang

Aller Anfang ist schwer. Nach den ersten Erfolgen und viel Enthusiasmus wirst du irgendwann merken, das die Motivation nachlässt. Beim Bloggen ist Durchhalten das A und O. Versuche dich immer wieder zu motivieren und erstelle dir auch einen Themenplan. So gehen dir die Ideen worüber du schreiben sollst nicht so schnell aus.

B – Blog

Dein Blog, so sieht dich die Welt. Schreibe also nur auf deinem Blog, was du anderen Menschen auch direkt sagen würdest. Achte darauf, nur Informationen auf deinem Blog zu veröffentlichen, welche verifizierbar sind. Die Quelle: “Das habe ich im Internet gelesen” reicht nicht. Nutze am besten ein CMS wie WordPress, Joomla oder Drupal um deine Inhalte ins Web zu bringen.

C – Content Management System

Ein erfolgreicher Blog steht und fällt mit dem CMS (Content Management System). Viele Blogger setzen WordPress ein. Rund 25% aller Webseiten weltweit setzen auf WordPress, welches nicht nur bei Bloggern beliebt ist.

D – Domain

Die Domain ist so etwas wie die Anschrift deines Blogs. Finde die richtige. Sie sollte nicht zu generisch sein, denn sie ist auch deine Marke. Mein Blog hat die Adresse www.magronet.de. Dies setzt sich aus mehreren Wörtern zusammen und es war auch eine .de Domain verfügbar. Manche bevorzugen sogenannte Keyword-Domains. Dabei enthält die Domain bereits das Keyword, auf welches die Seite optimiert werden soll. Dies kann am Anfang vorteile haben, langfristig ist eine Marke erfolgreicher.

E – Einrichtung des Blogs

Wenn ich daran zurück denke, wie lange ich gebraucht habe diesen Blog zu konfigurieren… Heute geht dies wesentlich schneller von der Hand. Wenn du einen Blog starten willst, dann empfehle ich dir einen Hoster, welcher das entsprechende CMS direkt anbietet. Das heißt oft, es lässt sich direkt bei dem Hoster installieren. Lies bei Google nach, welche Tipps andere Blogger zur Einrichtung des Blogs geben.

F – Frequenz – wie oft solltest du bloggen

Es gibt keine Formel, die besagt wie oft man bloggen sollte. Mein Kollege Henning Uhle ist zum Beispiel sehr aktiv und veröffentlicht fast jeden Tag ein Blogbeitrag. Bei mir werden wesentlich weniger Beiträge veröffentlicht. So komme ich höchstens auf ein bis zwei Beiträge im Monat.
Anfangs habe ich auch noch mehr Beiträge veröffentlicht. In letzter Zeit veröffentliche ich wieder mehr Beiträge. Es steht aber fest, um Leser zu bekommen muss man Beiträge veröffentlichen. Versuche zu Beginn jede Woche einen Beitrag zu veröffentlichen.

G – Geld verdienen

Im Netz lese ich es oft: Starte einen Blog, um schnell und einfach Geld im Internet zu verdienen. Ich kann dir verraten, so schnell geht das nicht. Wenn du einen Blog starten willst wegen des Geldes, dann rate ich dir davon ab. Wenn das mit dem Geld so einfach wäre, dann wären wir alle schon Millionäre.

H – Hosting

Wenn du deinen neuen Blog auf sichere Beine stellen willst, dann kommst du nicht um einen guter Hoster rum. Beim Hosting setze ich auf Alfahosting*, einem Anbieter aus meiner Region. Der Preis stimmt und mit der gebotenen Leistung bin ich zufrieden.
Nimm nicht den günstigsten Hoster. Lass dir aber auch nicht einreden, dass du das ultimative XXL-Hostingpaket brauchst.

I – Inhalt

Immer wenn es um Content Marketing geht, dann heißt es Content ist King. Dein neuer Blog steht und fällt mit seinen Inhalten. Diese können informativ, lehrreich oder unterhaltsam sein. Es muss nur einen Mehrwert für deine Leser geben. Ob du ihnen etwas Kurzweil bietest oder wie ich in diesem Beitrag ein paar gute Tipps.

J – Jahresplan

Hast du einen Plan? Was willst du mit deinem Blog erreichen? Du machst das ja sicher nicht, weil du gern etwas mehr Inhalte im Internet bringst. Du solltest dir ein Ziel setzen. Mit diesem Ziel kannst du einen Jahresplan erstellen. Dieser kann einen Redaktionsplan enthalten. Halte darin fest, was im laufe des Jahres erreichen und umsetzen willst. So hast du dein Ziel immer vor Augen.

K – Kooperationen

Das Internet ist etwas soziales. Es lebt vom Austausch mit den Menschen. So nehme ich hier gerade an einer Blogparade teil. Auf Twitter und Google+ teile ich spannende Beiträge von anderen Blogs und Webseiten. Igel dich nicht ein, sondern gehe auf andere Blogger zu. Das ist am Anfang natürlich nicht leicht. Du kannst aber auch bei Blogparaden teilnehmen und folge diversen Menschen auf den sozialen Netzwerken. Gehe Kooperationen mit ihnen ein und veröffentliche Gastbeiträge. Oder erlaube ihnen, einen Gastbeitrag bei dir zu veröffentlichen.

L – Leser

Halte dir immer vor Augen, für wen du deinen Beitrag schreibst – es sind deine Leser. Es gibt immer wieder Blogs, welche ihre Beiträge für Suchmaschinen optimieren. Das ist in Ordnung, aber man sollte nie für sie schreiben. Denn wenn deine Beiträge den Lesern gefallen, dann werden sie auch Google und Co. gefallen.

Schreibe deinen Blog für Menschen und nicht für Suchmaschinen! #BlogABC Klick um zu Tweeten

M – Motivation

Wie oben bereits geschrieben, du wirst immer wieder einen Durchhänger haben. Versuche dich zu motivieren und immer am Ball zu bleiben. Denn nur so stellt sich auch der Erfolg ein. Egal ob privater Blogger oder Unternehmen, ein Blog lebt von regelmäßigen Beiträgen. Sven hat auf seinem Blog gute Tipps zur Motivation veröffentlicht.

N – Newsletter

Irgendwann kommst du an dem Punkt, wo du mehr Leser regelmäßig erreichen willst. Einige werden dir über die sozialen Netzwerke folgen. dort läufst du allerdings Gefahr in der Masse unterzugehen. Wieder andere Nutzen deinen RSS-Feed. Aber das werden wenige sein. Dann bleiben dir noch Newsletter. Biete deinen Lesern einen Newsletter an. Dort kannst du deine eigenen Beiträge bewerben und aber auch spannende Inhalte. Wichtig ist dabei aber, dass du das Douple-Opt-In Verfahren einsetzt. Denn die Einhaltung des deutschen Datenschutzes und anderer Gesetze ist wichtig.

O – Ordnung

Ein Blog lebt von seiner Ordnung. Beim start neigt man leicht dazu, den Blog in alle Richtungen wachsen zu lassen. Irgendwann hat man eine Vielzahl Kategorien und Tags. Der Leser blickt dabei nicht mehr durch. Sorge also immer für Ordnung auf deinem Blog und in deinen Beiträgen. Lösche veraltete Inhalte oder aktualisiere sie.

P – Plugins

Ich nehme einfach mal, du startest deinen Blog mit WordPress. Dann wirst du auch eines der rund 41.000 Plugins einsetzen. Es gibt irgendwie für fast jede Funktion ein Plugin. Du solltest bevor du dir ein unbekanntes installiert darauf achten, das dies noch regelmäßig durch den Entwickler weiterentwickelt wird. Denn veraltete Plugins öffnen Hackern Tür und Tor.

Q – Qualität

Qualität geht über Quantität. Versuche also nicht so viele Beiträge wie möglich zu veröffentlichen, sondern so gute wie möglich. Schaffst du nur, aller 2 Wochen einen neuen zu verfassen, dann ist das ok. Man spricht sonst auch vom sogenannten “Content-Shock”. Viele Leser sind mit der Masse der erstellten Inhalte überfordert. Du musst aus dieser heraus stechen um erfolgreich zu sein. Das geht am besten mit Qualität.

Qualität geht vor Quantität - schlechte Inhalte gibt es genug im Internet! #BlogABC Klick um zu Tweeten

R – Reichweite

Qualität korreliert oft mit Reichweite. Blogs, welche viele Leser haben, veröffentlichen oft besonders gute Beiträge. Du willst wissen wie groß deine Reichweite ist? Dann solltest du ein Analyse-Tool einsetzen. Die meisten Blogger nutzen Google Analytics. Achte aber auch dort drauf, das die Einbindung entsprechend des deutschen Datenschutzes geschieht.

S – Suchmaschinenoptimierung

Es soll ja Leute geben, die beginnen mit einem Blog, um bei Google bessere Rankings zu bekommen. Dies ist natürlich möglich. Es würde jetzt den Rahmen sprengen wenn ich erklären würde, wie du deinen Blog bei Google weit nach vorne bringst. Hier kannst du alles lesen, was ich rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung geschrieben haben.

T – Text

Texte sind die Grundlage deines Blogs. Rechtschreibung und Grammatik sollten also kein Fremdwort für dich sein. Klar, Fehler passieren im Eifer des Gefechtes immer mal. Achte auch auf eine gute Struktur und einen klaren Aufbau deiner Beiträge. Zusätzlich solltest du deine Beiträge mit guten Grafiken, Bildern oder Videos anreichern. Damit werden die Inhalte greifbarer und sind leichter zu verarbeiten für den Leser.

U – USP

USP oder auch Unique Selling Propostion ist das Alleinstellungsmerkmal. Wie kannst du dich von anderen Blogs in der gleichen Nische abgrenzen? Was kannst du besser als die anderen? Differenziere dich auch zu anderen Blogs. Nur so wirst du wahrgenommen. Ohne ein USP wirst du in der Masse untergehen.

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V – Video

Neben Texten kannst du auch Videos in deinem Blog einsetzen. Es gibt auch Video-Blogs. Du musst also nicht immer klassisch auf Texte setzen. Trau dich auch, ein Video zu erstellen und zu veröffentlichen. Es gibt tolle Formate, wie zum Beispiel der Whiteboard-Friday von MOZ. Schau dort mal rein.

W – WordPress

Das wohl weltweit am meisten eingesetzte CMS. Wenn du mit einem Blog durchstarten willst, dann kommst du kaum um WordPress rum. Du liest diesen Beitrag gerade auf einem WordPress Blog. Ich kenne viele, welche einen WordPress Blog nutzen. Oft wird die gute Usability gelobt. Denke also darüber nach, ob du WordPress einsetzen willst oder nicht. Ein Nachteil ist, das viele Hacker die Einfallstore in das CMS kennen . Es gibt auch andere Systeme wie Blogger oder Joomla. Die große Funktionsvielfalt von WordPress können sie aber nicht bieten.

X – X-vernetze dich

Vernetze dich mit anderen Bloggern. Denn nur durch ein Netzwerk bist du stark. Versuche es erst gar nicht als Einzelkämpfer einen erfolgreichen Blog zu starten. Mit einem guten Netzwerk bist du erfolgreicher und hast viele tolle Multiplikatoren.

Y – Yoast WordPress SEO

Das wohl bekannteste SEO Plugin für WordPress. die Grundvariante ist kostenlos. Nicht immer perfekt, doch oft für einfache Zwecke ausreichend. Das Plugin wurde bereits mehr als 23 Millionen mal runtergeladen. Das ist auf jeden Fall beeindruckend.

Z – Ziele

Setze dir Ziele. Diese sollten erreichbar und messbar sein. Wenn du sie nicht erreichen kannst, wird deine Motivation schnell gegen Null gehen. Sind diese nicht messbar, weißt du nie wann du dein Ziel erreicht hast. Skizziere dir den Weg zum Ziel und unterteile diesen in kleine Schritte.

Fazit

Wenn du mehr zur Blogparade erfahren willst, dann kannst du die anderen Beiträge hier nachlesen.

Ich hoffe, die Tipps konnten dir ein wenig weiter helfen. Wenn du mehr wissen willst, dann folge mir doch einfach bei Twitter oder Google+. Dort teile ich immer wieder spannende Beiträge.

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